20.06.2018

Kann man sich auf dich verlassen?

Was tun wir nicht alles, damit andere uns glauben. Reden und überreden, schwören und beschwören. Dabei geht es viel einfacher.

Autor: Dagmar Köhring
setzt sich für bedrohte Wörter ein und diskutiert gern – am liebsten über die Bibel.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Wurde mein Kommentar gelöscht von der Redaktion?

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Wenn da jemand auf den Koran schwört, müssten wir als Reaktion bringen: Wir (Europäer) haben im Mittelalter unsere Fehler gemacht!
Die Bibel ist nicht fehlerfrei! Sie enthält Gottes Wort. Wer die Bibel nicht mit dem Geist Gottes liest, wird den wahren Charakter Gottes darin nicht finden!
Die Bibel nur als reiner Text, ist eine Mischung, was der Gott, der Teufel, die Menschen und die damals üblichen Menschen-Regeln und Menschen-Verhalten bewirkt haben.
Beispiel: In der Offenbarung wird ein viel härterer Jesus dargestellt als in den Evangelien. Ihr könnt es ja mal nachlesen. Und so Sätze wie "Der (christliche Versager) wird ewig den Feuerqualen der Hölle ausgesetzt sein." (und Gott wird genüsslich dabei zusehen), sind eben keine Worte, die vom hl. Geist inspiriert sind, sondern von Menschen oder vom Teufel selbst, dem es scheissegal ist, wie er in Spiel kommt. Selbst meine Worte könnten ihm gefallen, einfach nur, weil er erwähnt wird. Daher: Auf die Verfassung einen Eid zu schwören, ist das, was besser ist, weil der Missbrauch von Religion in der Politik eine extrem grosse Sünde ist (und in der Geschichte der Menschheit nachweislich viel zu viel Probleme verursacht hat).

Helmut G. aus Bretten-Rinklingen schrieb:
Ja, so sehe ich das auch! Danke für diese klaren Worte.
Für Dein JA zum neuen Konferenzjahr und allen Herausforderungen wünsche ich Dir Gottes Segen. Deine Beteiligung beim Ordinationsgottesdienst hat mich gefreut. Ihr habt Eure Arbeit gut gemacht!

Neben einer persönlichen Empfehlung unserer Inhalte freuen wir uns natürlich auch über eine Empfehlung in der digital vernetzten Welt.




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