07.11.2018

Was die so alles schreiben ...

Oft erstaunlich, wie viele Menschen Gott suchen und wo sie ihn finden.

Autor: Dagmar Köhring
setzt sich für bedrohte Wörter ein und diskutiert gern – am liebsten über die Bibel.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Wir bewegen uns in einem Spannungsfeld zwischen Einbildung und Glaube und Wahrheit.
Einbildung könnte sein, dass unsere Gebete bei Gott ankommen. Wir sind verunsichert.
Wenn es Gott gibt, dann glauben wir, dass Gott Gebete hören will und dass es dafür Regeln gibt.
Bei youtube-Stars zählt irgendwann nicht mehr der Einzelne, sondern die Zahl der Follower. Diese Angst gibt es bei Gott auch. Wann begnügt ER sich mit der Zahl, wie viele IHN anbeten und wann interessiert IHN das einzelne Gebet?
Ich fand den Gedanken von Schleske ganz hilfreich für mich: Es gibt so ganz bestimmte Momente, bei denen das Gebet zu Gott wirklich ganz ernst und aufrichtig und echt und wirklich gemeint ist. Oft ist es die Not, die solche Gebete hervorholt.
Manchmal entpringt es auch einer Liebesbeziehung zu Gott . Und das sind die Gebete, die aus meiner Sicht die interessantesten für Gott sind. Selten aber möglich. Das Bedürfnis, das Gott hat, ist nicht zu unterschätzen, meine ich. Lieber Gruss, Joachim

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  • Nicht mehr als möglich

    andacht· Die Erwartungen an uns sind manchmal hoch, ob im Job oder in der Familie. Das übersteigt dann unsere Fähigkeiten und wir leiden an uns. Es geht auch anders.

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    andacht· Ein Blick in den Spiegel reicht, um mich zweifeln zu lassen: Bin ich wirklich so gut, so fit, wie ich gerne wäre? Schön wäre es, ich würde einfach so akzeptiert.

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  • Blüh auf!

    andacht· Wer aussieht wie das blühende Leben, hat's gut. Schön wäre es, wir könnten etwas dafür tun. Oder uns wenigstens ein bisschen helfen lassen.

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