16.12.2019

Barmherzig - was soll das denn?

In der Bibel kommt das Wort oft vor, in unserem Leben eher selten. Woran liegt's?

Autor: Gerrit Mathis
meint, dass Denken keine Glückssache ist und Glauben erleichtert.

Joachim S. aus der Schweiz schrieb:
Zum Thema Barmherzigkeit fallen mir 2 Sachen spontan ein:
1) muss ich mir gegenüber oft auch barmherzig sein, denn hinter den Soll-Ansprüchen hinke ich immer hinerher
2) wenn ich barmherzig mit Taten bin, muss die gute Tat beim anderen auch „auf guten Boden fallen“. Oft schon habe ich erlebt, dass der Hilfsempfänger gar nicht so angenehm ist, wie ich mir es vorstelle. Er soll die Rolle des Hilfeempfängers einnehmen und ich die Rolle des besser dastehenden, das geht schon wieder in eine egoistische Erwartungshaltung über.
Deswegen ist es leichter Geld zu spenden, als sich wirklich einem bedürftigen Menschen zuzuwenden. Und dann die schönen Sprüche aus der Esotherik-Szene: „Entgifte dein Leben und trenne dich von jedem, der dich belügt, ausnutzt, runtermacht oder dich respektlos behandelt.“
Beim Geldspenden kann ich meine Phatasien freien Lauf lassen, was mit den Geldern passiert.
Ich half mal einem psychisch kranken (aber auf raffinierten) Menschen. Nachträglich, alls er endlich erfolgreich von der christlichen Gemeinde „abgestossen“ wurde. Gab ich folgendes Feedback: Ihr hättet es so sehen müssen: Solange er bettelte, ging es ihm noch recht gut.

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